Das Hunseler Sonneneck ist eröffnet
- Anna Smyrek
- 25. Juni
- 3 Min. Lesezeit
– und mit ihm ein neuer Mittelpunkt für unser Dorf
Manche Projekte entstehen auf dem Papier. Andere entstehen aus Gesprächen, gemeinsamen Ideen und dem Wunsch, etwas Bleibendes für die Gemeinschaft zu schaffen.
Mit der offiziellen Einweihung unseres Hunseler Sonnenecks haben wir am Samstag den 13.06.2026 genau einen solchen Moment gefeiert. Was vor rund zwei Jahren mit einer Idee begann, ist heute ein lebendiger Treffpunkt geworden – ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen, sich begegnen und Dorfleben ganz selbstverständlich stattfinden kann.
Wer die Entwicklung unseres Sonnenecks über die vergangenen Monate in unserem Blog verfolgt hat, weiß: Hinter diesem Platz steckt weit mehr als eine neu gestaltete Grünfläche. Jede Natursteinmauer, jeder gepflasterte Weg, jede Sitzbank und jede Blumeninsel erzählt ein Stück dieser gemeinsamen Geschichte.
Von einer Idee zum Dorfmittelpunkt
Den ersten Impuls gab Arthur Jansen, der bereits 2024 die Idee hatte, die Wiese am Dorfgemeinschaftshaus zu einem neuen Treffpunkt für Hunoldstal zu entwickeln. Aus diesem Gedanken entstand Schritt für Schritt ein Projekt, das schließlich von Patrycja Anna Rakoczy übernommen und mit viel Herzblut geleitet wurde.
Sie koordinierte das Projektteam, hielt die zahlreichen Fäden zusammen und begleitete das Sonneneck von der ersten Planung bis zur Einweihung. Gleichzeitig wurde deutlich, was Hunoldstal ausmacht: Aus einer einzelnen Idee wurde ein Gemeinschaftsprojekt, hinter dem sich nach und nach immer mehr Menschen versammelten.
Ein Projekt lebt von den Menschen dahinter
Damit aus einer Vision Wirklichkeit werden konnte, brachte jedes Mitglied des Projektteams seine ganz eigenen Stärken ein.
Karen Hummel und Lutz Müller, Architektin und Architekt, begleiteten das Projekt mit ihrer planerischen und fachlichen Kompetenz. Sie standen dem Projektteam mit der Zeit für die Planung, Abstimmungen und Vorbereitung mit Rat und Tat zur Seite. Sie begleiteten ebenso die Bauphase und packten auf der Baustelle tatkräftig mit an.
Diana und Gregor Voßenkaul waren während der gesamten Projektzeit eine tragende Säule des Sonnenecks. Sie mobilisierten immer wieder Helferinnen und Helfer aus dem Dorf, organisierten die Arbeitseinsätze gemeinsam mit unserer Projektleiterin, waren nahezu jederzeit ansprechbar und brachten viele kreative Ideen ein. Gleichzeitig haben sie den Dorftreff mit aufgebaut und maßgeblich dazu beigetragen, dass aus einem Bauprojekt ein lebendiger Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft wurde.
Für das einheitliche Erscheinungsbild des Projekts sorgte Anna Smyrek. Neben der Konzeption und Umsetzung der Website entstanden zahlreiche Plakate, Banner, Informationsmaterialien, die Gestaltung an der Milchküche, die Spendentafel sowie die Speisen- und Getränkekarten für die Einweihungsfeier. So erhielt das Hunseler Sonneneck Schritt für Schritt auch nach außen eine gemeinsame Identität.
Mit seiner langjährigen Erfahrung im Bauwesen war Falco Schäfer für das Projektteam ein wichtiger Ansprechpartner. Er unterstützte das Sonneneck nicht nur mit seiner fachlichen Kompetenz bei vielen baulichen Fragestellungen, sondern stellte über seine Firma Maschinen und technische Unterstützung zur Verfügung. Ohne diese Hilfe wären viele Arbeiten in dieser Form kaum möglich gewesen.
Doch genauso wichtig waren die vielen Menschen, deren Namen vielleicht nicht auf jeder Liste stehen. Woche für Woche wurde gemeinsam geschaufelt, gepflastert, gemauert, gepflanzt, organisiert und improvisiert. Viele brachten Werkzeuge oder Material mit, andere spendeten, backten Kuchen oder packten einfach dort mit an, wo gerade Hilfe gebraucht wurde. Gerade diese Vielzahl an kleinen und großen Beiträgen macht das Hunseler Sonneneck zu einem echten Gemeinschaftsprojekt.
Ein Ort, der nun mit Leben gefüllt wird
Schon während der Einweihungsfeier zeigte sich, wofür dieser Platz geschaffen wurde.
Bei Kaffee und Kuchen, Gegrilltem, kühlen Getränken, Kinderschminken und einer Hüpfburg wurde gelacht, erzählt und gefeiert. Menschen aller Generationen kamen miteinander ins Gespräch – genau so, wie wir es uns von Anfang an erhofft hatten.
Und dabei soll es nicht bleiben.
Mit unseren monatlichen Dorftreffs wird das Sonneneck auch künftig ein Ort der Begegnung bleiben. Ab Juli öffnet außerdem an jedem ersten und dritten Sonntag im Monat ab 15 Uhr das Café zur Milchküche seine Türen und lädt alle herzlich zu Kaffee, Kuchen und guten Gesprächen ein.
Das Ende eines Projekts – und der Anfang von etwas Neuem
Die Einweihung markiert nicht das Ende der Geschichte des Hunseler Sonnenecks.
Sie ist vielmehr der Anfang.
Denn ein Platz wird nicht durch Natursteine, Wege oder Sitzbänke zu einem Mittelpunkt. Er wird es durch die Menschen, die ihn mit Leben füllen.
Ein herzliches Dankeschön gilt deshalb allen Helferinnen und Helfern, Unterstützern, Förderern, Spendern und Mitwirkenden, die dieses Projekt möglich gemacht haben.
Das Hunseler Sonneneck trägt keine einzelne Handschrift.
Es trägt die Handschrift eines ganzen Dorfes.



























































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